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Inhalt - Story

Anlässlich seines 60. Geburtstages lädt Fabrikant Oberholzer seine Geschwister nebst Anhang zum Hechtessen ein. Eine Spezialität des Hauses. Die Geburtstagsfeier gerät jedoch aus den Fugen, als unerwartet der Zirkusdirektor Obolski, das schwarze Schaf der Familie, auftaucht. Er ist in Begleitung seiner Gattin, der charmanten Zirkusprinzessin Iduna. Diese erobert die Herzen der männlichen Familienmitglieder im Sturm und zieht sich so den Ärger der weiblichen Gäste zu.

 

Iduna erzählt vom bunten Leben im Zirkus und gerät in melancholisches Schwärmen, wenn sie von ihrem Vater spricht (O mein Papa). Vor allem das Nesthäkchen Anna ist fasziniert von den circensischen Schilderungen, die ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Und so werden aus den keifenden Tanten fauchende Raubkatzen und aus den schrulligen Onkeln tapsige Clowns. Das alles währt leider nur kurz, und bald wird Anna wieder von der Realität eingeholt. Nur einer träumt weiter …

 

Der schwarze Hecht zählt neben der Kleinen Niederdorfoper zu den erfolgreichsten und bekanntesten musikalischen Komödien, für die Paul Burkhard als Komponist tätig war.

Der Song «O mein Papa» wurde zum Welthit. 

Geschichte - Hintergrund

Die Handlung von „Der schwarze Hecht“ basiert auf der Dialektkomödie „De sächzigscht Giburtstag“ von Emil Sautter, die Paul Burkhard bereits als Jugendlicher im Stadttheater Zürich gesehen hatte. Besonders beeindruckte ihn darin eine Szene, nämlich die,  in der die Zirkusprinzessin den alten Onkeln, die ihr den Hof machten, von ihrem Vater, einem berühmten Zirkusclown, erzählt. Dies inspirierte ihn schliesslich auch zum Lied „O mein Papa“, das später, nicht zuletzt durch die Interpretation von Lys Assia, über die Grenze hinaus bekannt werden sollte. In England sorgte die Instrumentalversion des Trompeters Eddie Calvert für Furore und in Amerika schaffte es Eddie Fisher mit „Oh my Papa!“ auf den 1. Platz der Charts. Inzwischen gibt es davon sicher tausend verschiedene Versionen in über 40 Sprachen.  Burkhards Song ist weltberühmt geworden.

Zusammen mit dem jungen Librettisten Jörg Amstein entwickelte Burkhard in kurzer Zeit die erste Version des musikalischen Lustspiels „Der schwarze Hecht“, die im April 1939 am Zürcher Schauspielhaus uraufgeführt wurde.

1948 kam es zu einer Neuinszenierung, diesmal in einer Fassung für zwei Klaviere statt mit Orchester. Gustav Knuth brillierte in der Rolle des Obolski und als Iduna sorgte Rita Wottawa für Furore. Es folgten Aufführungen an anderen Theatern in der Schweiz, bevor Paul Burkhard, zusammen mit Erik Charell und Robert Gilbert, den „Schwarzen Hecht“ in eine hochdeutsche Neufassung übertrug , die unter dem Titel „Das Feuerwerk“ auch die deutschen Bühnen eroberte und 1954 u.a. mit Lilli Palmer und Romy Schneider verfilmt wurde.

Nach dem grossen Erfolg der Kleinen Niederdorfoper mit 327 Vorstellungen und 127‘000 Zuschauern freuen sich spock productions gmbh, Hubert Spiess & Erich Vock darauf, ein weiteres Highlight der Schweizer Theatergeschichte in Angriff zu nehmen. Lassen Sie sich in die Welt des Zirkus mit ihren schillernden Figuren entführen und von den wunderbaren Melodien verzaubern.

Aufführungsrechte:  Musikverlag und Bühnenvertrieb Zürich AG, Zürich.